Neue Verordnung zu den 1e-Vorsorgeplänen und zur Rückzahlung von WEF-Vorbezügen

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. August 2017 die Verordnungen BVV2 und WEFV geändert und die Inkraftsetzung der Änderungen auf den 1. Oktober 2017 beschlossen.

Personen, die einen Vorbezug für Wohneigentum (WEF-Vorbezug) gemacht haben, können aktuell das bezogene Kapital in Tranchen von mindestens 20 000 Franken zurückbezahlen. Per 1. Oktober 2017 wird dieser Mindestbetrag neu auf 10 000 Franken gesenkt. Der Bundesrat will damit die Möglichkeit zur Rückzahlung fördern, sodass bis zum Zeitpunkt der Pensionierung ein höheres Vorsorgeguthaben angespart werden kann.

Eine viel eingreifendere Anpassung hat der Bundesrat für all diejenigen Vorsorgeeinrichtungen beschlossen, die den Versicherten anbieten, ihre Sparguthaben gemäss einer gewählten Anlagestrategie anzulegen.

Neu dürfen bis zu zehn Strategien angeboten werden. Dabei muss mindestens eine Anlagestrategie risikoarme Anlagen beinhalten. Als risikoarm gelten Anlagen in Bargeld (CHF) und Forderungen mit guter Bonität in CHF oder abgesicherten Fremdwährungen, wobei Derivate zur Absicherung der Fremdwährungen zugelassen sind.

Mehr Augenmerk wird auch auf die Information über die Risiken gelegt und die versicherten Personen sind verpflichtet, schriftlich zu bestätigen, dass sie die Informationen erhalten haben.

Wir sind überzeugt, dass diese Information für viele Versicherte von Interesse ist und sind gerne bereit Fragen zu beantworten.

 

Link zur Änderung der BVV2

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/49448.pdf

Link zur Änderung der WEFV

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/49449.pdf

 

En français :

Modification de l’OPP 2 : https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/49450.pdf

Modification de l’OEPL  : https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/49451.pdf